Jahreshauptversammlung 2016 der Löschzüge Warendorf

Ebenfalls ausbaufähig ist die Einsatzbeteiligung, die im abgelaufenen Jahr bei 26 Prozent lag. Insgesamt absolvierten die Löschzüge 1 und 2 im Jahr 2016 234 Einsätze und leisteten dabei 3730 Dienststunden – allein rund 1000 davon beim Brand des Strohlagers am Landgestüt.

Mit Daniel Wermeyer, Dennis Vielwock, Denis Belaev, Jonas Visang, Katharina Fortmann, Nico Filipovic und Pascal Hüsemann konnten die Löschzüge 1 und 2 im abgelaufenen Jahr sieben neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind Daniel Pröbsting, Jan Reckendrees und Walter Vogt – Letzterer ist wegen des Erreichens der Altersgrenze in die Ehrenabteilung gewechselt. Mit einem kleinen Präsent sagte ihm die Löschzugführung „Danke“ für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

 

 

Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck

dankte den Löschzügen 1 und 2 für ihre Einsätze

Nach 45 Jahren aktivem Feuerwehrdienst ist

Walter Vogt in die Ehrenabteilung gewechselt

 

Über Präsente konnten sich auch Alfons Kuhlmeier, Klaus Dunker und Burkhard Tovar freuen. Schon seit einem Vierteljahrhundert ist Kuhlmeier als Schriftführer für die Löschzüge 1 und 2 aktiv. Auf je 35 Jahre Feuerwehrdienst können Klaus Dunker und Burkhard Tovar zurückblicken. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielt am Freitag Wayne Craggs, die Auszeichnung in Silber konnte Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck an Thorsten Helling überreichen.

 

Ehrungen: Die Löschzugführung dankte Alfons Kuhlmeier und Burkhard Tovar für langjährige Treue

Das Bild zeigt (v. l.) Manuel Sommer, Christian Erpenbeck, Alfons Kuhlmeier, Burkhard Tovar, Thomas Steinhoff und Martin Stählker

 

Betreuer gesucht für Kinderwehr

In seiner Ansprache dankte Amsbeck den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft: „Feuerwehr steht für die Leidenschaft und die große Begeisterung, Menschen zu helfen.“ Und das oftmals ehrenamtlich.

Amsbeck hielt allerdings auch fest, dass der Frauenanteil in den Wehren stagniere, junge Erwachsene in der Berufsfindung die Feuerwehren oft verließen und Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderungen unterrepräsentiert seien. Um den Nachwuchs wollen sich die Löschzüge 1 und 2 demnächst auch mit einer Kinderfeuerwehr kümmern. Dafür werden allerdings noch Betreuer gesucht: „Gerne auch aus euren Familien“, so Thomas Steinhoff.

Aktivität hat 2016 auch die Ehrenabteilung unter Beweis gestellt und mit den Bewohnern im Eichenhof zum Thema Brandschutz gearbeitet. „Wir werden auf dem Gebiet weitermachen“, versicherte Helmut Merkentrup der Versammlung.

Weniger erfreulich ist das Thema „Standort Nord“: „Wir treten gebäudetechnisch weiter auf der Stelle und sind seit zehn Jahren in einem Provisorium untergebracht, mit dem wir leben können. Mehr aber auch nicht“, brachte es Christian Erpenbeck auf den Punkt.

Quelle: Die Glocke

Donnerstag, 21. September 2017

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