Jahreshauptversammlung 2015 der Löschzüge I und II

Erstmalig leitete und begrüßte die Versammlung der Warendorfer Löschzüge nicht ein Zugführer, sondern mit Martin Stählker (Löschzug II) ein Stellvertretender Zugführer. Durch die Rücktritte der beiden Zugführer der Löschzüge I und II sowie des stellvertretenden Zugführers des Löschzuges I waren die Posten vakant geworden.

Die Rücktrittsgründe wurden auf der Versammlung nicht näher erläutert, jedoch soll es offenbar zu Unstimmigkeiten über die Zusammenarbeit innerhalb der Wehr gekommen sein. Von einem „Vertrauensverlust“ könne allerdings keine Rede sein, hieß es auf der Versammlung. Die über 80 ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer der Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Warendorf kamen am Freitagabend im Gerätehaus Am Holzbach zur Jahreshauptversammlung zusammen, um das vergangenen Jahr mit seinen wichtigsten Daten und Begebenheiten Revue passieren zu lassen. Erstmalig leitete und begrüßte die Versammlung nicht ein Zugführer, sondern mit Martin Stählker (Löschzug II) ein Stellvertretender Zugführer. Durch die Rücktritte der beiden Zugführer der Löschzüge I und II sowie des stellvertretenden Zugführers des Löschzuges I waren die Posten vakant geworden. Die Rücktrittsgründe wurden auf der Versammlung nicht näher erläutert, jedoch soll es offenbar zu Unstimmigkeiten über die Zusammenarbeit innerhalb der Führungsspitze gekommen sein. Von einem „Vertrauensverlust“ könne allerdings keine Rede sein, hieß es auf der Versammlung.

In dem von Michael Stählker und Alfons Kuhlmeier erstellten Jahresbericht wurde hervorgehoben, dass die Feuerwehr in der Bevölkerung nach wie vor einen hohen Anerkennungswert einnimmt. Dazu beigetragen haben dürften die Auswirkungen einer hohen Investitionsbereitschaft in Geräte und Fahrzeuge sowie in die Ausweitung der Digitaltechnik. Das besondere Augenmerk wird künftig auf die als notwendig bezeichnete Verbesserung des Standortes Nord gerichtet. Mit der erfolgten Einrichtung einer Projektgruppe zur Erschließung von Grundstücken im Bereich Milter Straße / In de Brinke und Einschaltung eines Planungsbüros wachse die Aussicht auf eine noch größere Effizienz der Wehr, wenn der Standort dorthin verlegt werde.

Mit der Hoffnung, dass die aufgetretenen internen Irritationen nach der Wiederherstellung der Leitungsfunktionen in den Löschzügen beseitigt werden, leitete Martin Stählker zu den Anhörungen für die neuen Löschzugführer über.

Hohe Zustimmungen für die Besetzung der Positionen erhielten bei den Wahlen Christian Erpenbeck (Löschzugsführer I), Thomas Steinhoff (Löschzugführer II) und Manuel Sommer (Stellvertretender Löschzugführer I). Ihre offizielle Ernennung wird bei der Jahreshauptversammlung des gesamten Feuerwehr-Stadtverbandes mit seinen sieben Löschzügen am 11. März erfolgen.

 

Wieder komplett: Nach drei vakant gewordenen Positionen in der Führung der Löschzüge I und II ist die gesamte Führungsriege der Feuerwehr Warendorf wieder komplett. Von links: Martin Stählker (stv. Löschzugführer II), Christof Amsbeck (Wehrführer), Thomas Steinhoff (Löschzugführer II), Olaf Schröder (Wehrführung), Christian Erpenbeck (Löschzugführer I), Lars Recker (Wehrführung), Manuel Sommer (stv. Löschzugsführer I)

 

Als Wehrführer dankte Christof Amsbeck allen Frauen und Männern für ihr großes ehrenamtliches Engagement zur täglichen Gefahrenabwehr und bei Großschadenslagen. Die Wehr hatte im vergangenen Jahr 394 Einsätze. Außerdem habe sich die Feuerwehr aktiv in die Flüchtlingshilfe eingebracht. Amsbeck sieht die Wehr auch für das Jahr 2016 mit seinen neuen Herausforderungen bestens gerüstet.

Sein Aufruf „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ solle Ansporn dafür sein. Olaf Schröder regte zu einem anderen Slogan an, den er von dem Wahlspruch der Bundeswehr (Wir.Dienen.Deutschland) ableitete: „Wir. Dienen. Warendorf“.

Der Dank der Wehrführung richtete sich wieder an alle Feuerwehrleute, besonders an die, die über ihre Einsätze hinaus noch von den angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen Gebrauch machen und sich immer wieder Leistungsprüfungen unterziehen. Dazu gehörten zum Beispiel Gerd Tünte (25 Mal) und Michael Pollmeyer (20 Mal). Geehrt wurden auch die, die in Treue über viele Jahre ihre Freizeit für die Feuerwehr verbringen. Das sind Toni Buscher (50 Jahre), Martin Stählker, Dirk Kottrup, Ludger Drüge (jeweils 35), Berthold Steff, Christian Ohlmeyer, Olaf Schörder und Marc Schlöpker (jeweils 25).

Am Schluss trug Feuerwehrkamerad Michael Slomski zwei Anliegen vor. Er wies auf die personellen Veränderungen in der Löschzugführung hin. Wichtig sei ihm die „unverzichtbare Aufrechterhaltung der Kameradschaft“. Seine Verbundenheit zur Wehr unterstrich er mit einer Tafel selbst erstellter Ausbildungsmittel: eine Anfertigung der bei Einsätzen zu verwendenden Seilknoten sowie einen Unterflurhydrant.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Mittwoch, 29. März 2017

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