Autorennen endet in Verkehrsunfall

So spektakulär wie der Titel klingt war auch die angenommen Einsatzübung der Löschzüge 1 und 2 der Feuerwehr Warendorf am vergangenen Montagabend.
Angenommen wurde, dass es bei einem Autorennen zwischen einem Ford Fiesta und einem Ford KA zu zwei schweren Verkehrsunfällen kam. Während der Fiesta nach dem überqueren einer Bundesstraße ins Schleudern geriet, sich mehrfach überschlug und anschließend auf dem Dach landete, prallt der Ford KA 150 Meter weiter seitlich in ein LKW-Gespann des Baubetriebshof.

Für die Einsatzkräfte bot sich eine logistische Herausforderung: Eine Person war unter dem auf dem Dach liegenden PKW eingeklemmt. Im PKW selbst befand sich noch der schwer eingeklemmte Fahrer, sowie ein Baby. Bei dem Zusammenprall mit dem PKW und LKW gab es zwei weitere Eingeklemmte. Zudem hatte der Ford KA im vorderen Bereich Feuer gefangen.

Eine der beiden Unfallstellen bei der Einsatzübung der Feuerwehr Warendorf


Bereits auf der Anfahrt wurden die Fahrzeuge den verschiedenen Einsatzstellen zugeteilt.
Die Verletzten wurden erstversorgt und mit Rettungsschere und Spreizer aus den Fahrzeugen befreit. Erfolgreich konnten die Verletzten dem Rettungsdienst übergeben werden.
Eingesetzt waren 7 Fahrzeuge der Löschzüge Warendorf und ca. 40 Feuerwehrleute.

Aus diesem PKW musste die Feuerwehr zwei Eingeklemmte befreien


Das Team um Hauptbrandmeister Andreas Schröder zogen am Ende der Übung eine positive Bilanz: „Alle Beteiligten waren mit dem dargestellten Übungsszenario und dem Übungsverlauf hoch zufrieden. Ziel war es, junge Kräfte im Umgang mit den Geräten zu schulen und den erfahrenen Kräften eine Erweiterung und Auffrischung des vorhandenen Wissens zu ermöglichen. Dies haben wir erreicht“, so Schröder.

Donnerstag, 21. September 2017

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