Jahreshauptversammlung 2013 der Löschzüge I und II

Im vollbesetzten Unterrichtsraum in der Feuerwache Am Holzbach hat am Freitagabend die Jahreshauptversammlung der für das Stadtgebiet zuständigen Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr stattgefunden. Die Zugführer Otto Höhne und Gerd Tünte führten durch die Tagesordnung und bedankten sich bei den Kameraden für deren Einsatzwillen und für die gute Zusammenarbeit mit der Wehrführung, vertreten durch Christof Amsbeck, Olaf Schröder und Lars Recker.

Michael Stählker verlas das Protokoll der vorherigen Generalversammlung, das ohne Einwände akzeptiert wurde. Ebenso einstimmig verlief die Entlastung des Vorstands nach dem Kassenbericht durch Jessica Matthus, die eine „anstandslose Kassenführung“ attestierte. Für sie wurde turnusgemäß Simon Wittenbrink als neuer Kassenprüfer neben Guido Meimann gewählt. Luca Theres wird Jens Strotmann als Sprecher der Jungen Kameraden folgen.

Helmut Merkentrup, Sprecher der Ehrenabteilung, war stolz, dass seine „Mannschaft mit 22 Mann nahezu ein Viertel der Versammlung stellt“.

Positiv fiel der Rückblick von Gerd Tünte auf das zurückliegende Jahr und der Ausblick auf 2014 aus: „Wir stehen in allen Belangen top da und konnten die Schutzziele nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung durch Kreishaus und Baubetriebshof noch häufiger erreichen. Die Steigerung beträgt mehr als zehn Prozent. Mit der Auslieferung des neuen Gerätewagens für Gefahrgut und Logistik, der Ausschreibung für einen Einsatzleit- und einen Mannschaftstransportwagen sowie der Ausschau nach einer zusätzlichen Drehleiter werden wir die avisierte Erfüllung des Brandschutzbedarfsplans bis 2015 erreichen.“

Christof Amsbeck lobte in seiner Ansprache die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Zugführern sowie die Einsatzbereitschaft und Motivation zur Fortbildung der Kameraden. „Solange es Menschen wie Euch gibt, die sich für die Belange der Allgemeinheit freiwillig und ehrenamtlich einsetzen, ist es nicht schlecht um uns bestellt“, zitierte der Warendorfer Wehrführer Theodor Heuss. Aber auch über den neuerlichen Rückhalt seitens der Kommunalpolitik und der Verwaltung freute sich Amsbeck. „Lasst uns die Erfolgsgeschichte der Feuerwehr Warendorf mit Kreativität, Mut und Einsatzwillen weiterschreiben“, forderte er die Kameraden auf und schloss mit den Worten: „Es ist viel in Bewegung und das ist gut so. Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr!“

Folgende Kameraden der Löschzüge I und II der Warendorfer Feuerwehr haben im vorigen Jahr Leistungsnachweis absolviert: Abzeichen in Silber (drei Teilnahmen) Marcel Schwarze, in Gold (fünf Teilnahmen) Tobias Aundrup, Bernd Hütig, Florian Stählker und Jens Strotmann sowie in der Sonderstufe Gold (25 Teilnahmen) Thomas Pumpe und Thomas Stephan.

 

Die für ihre erfolgreiche Teilnahme an den Leistungsabzeichen geehrten Feuerwehrmänner zusammen mit der Wehrführung: (v. l.) Christof Amsbeck, Lars Recker, Olaf Schröder, Stefan Harke, Michael Stählker, Alfons Kuhlmeier, Frank Grontzki, Martin Stählker, Herbert Glanemann, Gerd Tünte und Otto Höhne.

 

Luca Theres (links) löst Jens Strotmann als Sprecher der

Jungen Kameraden ab.

Verabschiedungen in Ehrenabteilung

Hermann Josef Schwienhorst, bis 2013 stellvertretender Wehrführer, ist in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warendorf verabschiedet worden. Mit 37 Teilnahmen an Leistungsnachweisen weist er in diesem Bereich einen absoluten Spitzenwert auf. Jubilare sind Michael Stählker und Stefan Harke (seit 25 Jahren Mitglied in der Feuerwehr), Martin Stählker, Frank Grontzki, Herbert Glanemann und Alfons Kuhlmeier (35 Jahre), Werner Lang (50 Jahre), Hermann Schröder (60 Jahre), Franz Stählker, Bernhard Gnegel, Theo Schabhüser und Josef Weppel (70 Jahre).

 

Ein Leben für die Feuerwehr (v. l.): Josef Weppel,

Bernhard Gnegel, Franz Stählker (alle 70 Jahre Mitgliedschaft)

und Hermann Schröder (60 Jahre)

 

157 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Die Familie Stählker mit

(v. l.) Michael (25 Jahre), Martin (35), Franz (70), Daniel (12) und Florian (15)

 

Am Rande notiert

Gegen Ende der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr ergriff Martin Stählker das Wort. Emotional bewegt dankte er seinem zuvor für 70-jährige Mitgliedschaft geehrten Vater Franz, dass dieser „die ganze Familie für den Dienst in der Feuerwehr begeistern“ konnte.

Als der Sprecher der Jungen Kameraden in geheimer Wahl gewählt werden sollte und die Stimmzettel verteilt wurden, fragte der 65-jährige Udo Heitmann, Mitglied der Ehrenabteilung: „Geht das nicht auch mit What’s App?“

 

 

Montag, 29. Mai 2017

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