Segnung von fünf Einsatzfahrzeugen

Vor einigen Tagen konnten bei den Löschzügen 1&2 der Feuerwehr Stadt Warendorf fünf Einsatzfahrzeuge nach kirchlicher Segnung nun offiziell vom Bürgermeister Herrn Jochen Walter ihrer Bestimmung übergeben werden.

 

Diese Fahrzeuge wurden in den letzten zweieinhalb Jahren beschafft. So kam für das ein oder andere Fahrzeug die Segnung zwar spät, aber sicherlich nicht zu spät, so der Leiter der Feuerwehr Christof Amsbeck in seiner Ansprache.

Ein Fahrzeug das entsprechend alt ist, entspricht auch nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Deshalb ist ein auf die örtlichen Begebenheiten genau abgestimmter Brandschutzbedarfsplan von grundlegender Bedeutung. Hierin sind Neu- und Ersatzbeschaffungen genau definiert und festgeschrieben. Diese Fahrzeuge sind kein Selbstzweck, sondern es sind Rettungs- und Arbeitsgeräte die der Feuerwehr in der Lage versetzen bei Unglücksfällen, Bränden und Katastrophen schnelle und wirksame Hilfe zu leisten.

Somit bedankte sich die Wehr bei der Stadt Warendorf ausdrücklich für die Finanzierung dieser Beschaffungen und die lobte gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Verwaltung und Politik.

In allen Fahrzeugen sind viele Innovationen und Gedanken eingeflossen und haben die Planungsteams über lange Zeit und Intensiv damit beschäftigt. Dazu bedankten sich die Verantwortlichen der Verwaltung und der Feuerwehrführung bei der Löschzugführung Otto Höhne, Gerd Tünte, Olaf Schröder und Thomas Pumpe, sowie dem Fachbereich Technik mit Björn Middendorf um das Fachwissen und die Ausschreibungen vorzubereiten und zu unterstützen.

Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister Jochen Walter – es war eigentlich ein Schlüsselbund – bekamen die Fahrzeuge noch einen kirchlichen Segen. Pfarrer Peter Lenfers von der katholischen und Pfarrer Herwig Behring von der evangelischen Kirchengemeinde segneten die Fahrzeuge und wünschten vollem eine sichere und unfallfreie Fahrt.

Als weiteren Höhepunkt traten die Flöckchen der WAKAGE auf. Passend zum Programm führten sie den Tanz „Ein Feuer entfacht“ vor, und wurden von den Gästen auch mit einer Zugabe gefordert.

Am Anschluss nach der offiziellen Übergabe, hatten alle Gäste von Rat und Verwaltung und Nachbarlöschzügen die Gelegenheit die Fahrzeuge genau zu inspizieren.

Folgende Fahrzeuge wurden im einzelnem ihrer Indienststellung ihrer Bestimmung übergeben.

Ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) wurde am 01.08.2010 in Dienst gestellt, und übernimmt neben der Aufgabe des Mannschaftstransports zu Einsätzen, Einsatzübungen und Lehrgängen auch in geringen Umfang Transportaufgaben. Dieses Fahrzeug ersetzt ein Fahrzeug aus den 90er Jahren, welches nach hoher Laufleistung und enormen Fahrzeugschäden ausgemustert werden musste.

Ein neuer Einsatzleitwagen nahm am 20.11.2011 seinen Dienst auf, und ersetzt am Standort Holzbach den bisherigen ELW1 aus dem Jahre 1995, der wiederum den Einsatzleitwagen am Standort Nord aus dem Jahre 1986 ersetzt. Was vormals als „Bully“ mit eingebauten Klapptisch und einem 2 Meter und einem 4 Meter Funkgerät begann, ist heute ein mobiles Büro mit modernster Ausstattung. Die Aufgabe des Einsatzleitwagens besteht in der Leitung eines Einsatzes oder Einsatzabschnittes, und der Unterstützung des Einsatzleiters bzw. Zugführers in der Abwicklung des Funkverkehrs an der Einsatzstelle, sowie zwischen der Einsatzstelle und einer höheren Führungseinrichtung oder der Feuer- und Rettungsleitstelle. Die Funktechnik wurde bereits für den neuen digitalen Funkverkehr vorbereitet bzw. die ersten Geräte bereits eingebaut.

Als Dienstwagen für die Gerätewarte oder des Brandschutztechnikers konnte am 11.10.2012 ein VW Caddy in Dienst gestellt werden. Der 5-Sitzer bietet zudem die Möglichkeit durch Umklappen oder herausnehmen der hinteren Sitzreihe die Ladefläche entsprechend zu vergrößern.

Seit dem 05.02.2005 befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Fa. Brinkhaus der Standort Nord der Löschzüge 1&2, um die Erreichung der geforderten Schutzziele im nördlichen- und im Innenstadtbereich sicherzustellen. Erst durch einen Anbau einer zusätzlichen Fahrzeughalle bestand die Möglichkeit dort am 21.11.2012 ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF20) in Dienst zu stellen. Nun verfügt der Standort über eine umfangreichere Ausstattung von tragbaren Leitern, einem Sprungpolster, einem größeren Löschwasser- und Schaummittelvorrat und einem hydraulischen Rettungssatz. Das bisher dort stationierte LF10 wurde zurück zum Standort Holzbach verlegt, und dadurch konnte ein 31 Jahre altes LF20 aus dem Jahre 1981 ausgemustert werden.

Um den gesetzlichen Vorgaben zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges zu genügen, wurde die Beschaffung einer zweiten Drehleiter (DLK23) notwendig. Nach mehreren Angeboten und Prüfungen, bot sich ein Leasing-Rückläufer mit geringer Kilometer- und Betriebsstundenleistung der Fa. Iveco-Magirus in Ulm als gute und kostengünstige Alternative zum Kauf gegenüber einer neuen Drehleiter an. Dadurch konnte ein Betrag von 200.000 Euro gegenüber einer fabrikneuen Drehleiter eingespart werden. Die Drehleiter wurde am 19.12.2012 in Dienst gestellt.

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Montag, 20. November 2017

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